Pressespiegel

Bis zu den Brundibar-Aufführungen geht die kreative Arbeit weiter

Tips Redaktion Martina Gahleitner am 22.03.2020

ROHRBACH-BERG. Die Aufführung der Kinderoper „Brundibar“ ist das Herzstück eines Gemeinschaftsprojektes von drei Gymnasien aus drei Ländern. Wegen Corona müssen die Vorstellungen auf Herbst verschoben werden, bis dahin wird an den Ausstellungen und der Festschrift gefeilt.

Mit dem länderübergreifenden Erasmus+-Projekt arbeiten die Schüler aus den Gymnasien Rohrbach, Untergriesbach (Deutschland) und Krumau (Tschechien) die gemeinsame Vergangenheit, vor allem die NS-Zeit, auf. Kunst ist dabei das passende Mittel. Die Aufführung von Brundibar an allen Schulstandorten bildet den Höhe- und Schlusspunkt.

Aufführungen auf Herbst verschoben

„Momentan ist die öffentliche Premiere am 27. September um 17 Uhr im Centro geplant, sowie zwei Schüleraufführungen am 28. September, vormittags. In den Tagen danach folgen Aufführungen in der Stifterhalle Hauzenberg und im Stadttheater Krumau“, verrät der Projektverantwortliche Reinhold Neubauer aus dem Rohrbacher Gymnasium die neuen Termine. Dabei wird es auch historische und künstlerische Ausstellungen geben, an denen – sobald die Schule wieder im Normalbetrieb läuft – weiter gearbeitet wird. Fotos, Videos, Zeichnungen, Lieder, die in die Opernproduktion eingebunden werden, spiegeln dabei die emotionalen Erfahrungen der teilnehmenden Schüler wider.

Theaterheft entsteht

Ebenfalls in Arbeit ist ein fast 60-seitiges Theaterheft, das die Beschreibung aller historischen, künstlerischen und musikalischen Aktivitäten zu Projekt und Oper enthält. Dank zahlreicher Sponsoren aus dem Bezirk können alle Vorhaben realisiert werden. „Die Unterstützung durch die Europäische Union im Rahmen des Erasmus+-Programms darf nicht unerwähnt bleiben. Sie ist eine wichtige Säule bei unserem Herzensprojekt“, ergänzt Neubauer.

Einen Projekt-Überblick gibt es auf www.brundibar2020.eu


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Erstmals vier Theatergruppen am Gymnasium Rohrbach

Bezirksrundschau auf meinbezirk.at am 14.01.2020

BG/BRG Rohrbach
Erstmals vier Theatergruppen am Gymnasium Rohrbach

ROHRBACH-BERG (wuc). Das Theaterspiel hat im BG/BRG Rohrbach eine lange Tradition. Bereits in den Gründungsjahren wurde mit einer Oberstufengruppe begonnen (1966). Im Laufe der Jahre konnten viele beeindruckende Produktionen auf die Bühne gebracht werden, oftmals unter der Leitung von Günter Wolkerstorfer. Darunter waren Klassiker wie "Romeo und Julia" oder Goethes "Faust", genauso wie absurdes Theater, aber auch Kinderstücke, Musicals und Weihnachtsspiele. Mittlerweile ist das Bühnenspiel zu einer fixen Größe und einem beliebten Freigegenstand im Gymnasium geworden. Unter dem Motto "Theater fördert Talente" gibt es im Schuljahr 2019/2020 erstmals vier Theatergruppen:

• Die Gruppe „Krippenspiel“ der dritten Klassen brachte unter Bettina Gruber und Christian Lorenz im Dezember 2019 „Der vierte König“ auf die Bühne.
• Die Bühnenspielgruppe „Szenario“ in der Mittelstufe spielt unter Desiree Winter im April 2020 die adaptierte Fassung von Nestroys „Der Talisman“.
• Die Bühnenspielgruppe „Classico“ in der Oberstufe zeigt unter Josef Wöhrer im Mai 2020 „Die Nashörner“, einen Klassiker des absurden Theaters.
• Die Bühnenspielgruppe „ad lucem“ unter der Leitung der Schülerin Magdalena Lorenz bringt im Februar 2020 „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch zur Aufführung.

Theater als Bereicherung

Konstantin Huber, Schüler der 6b, stellt fest: „Das Theaterspielen ist eine unglaubliche Bereicherung für uns Schüler. Es fördert nicht nur den Teamgeist, sondern ermöglicht es auch, sich auf verschiedene Art und Weise auszudrücken. Zum einen macht es Freude, sich auf ein Stück vorzubereiten, zum anderen bereichert es auch, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“
Auch Josef Wöhrer, der seit 1992 regelmäßig Stücke inszeniert, ist von der Bedeutsamkeit des Bühnenspiels überzeugt: "Bei Schülern, die Theater spielen, erhöht sich die Merkfähigkeit und die Aufmerksamkeit. Durch die Aufführung verschiedenster Bühnenwerke verbessern sich Aussprache und Körpersprache. Ein Schauspieler lernt zudem, Gefühle aus Gesichtern abzulesen, eine Fähigkeit, die im Computer- und Handyzeitalter zunehmend abhanden kommt. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sowie Eigeninitiative und Selbstmanagement spielen im Theater ebenso eine bedeutende Rolle. Das Bühnenspiel fördert laut wissenschaftlichen Studien auch die Persönlichkeitsentwicklung und steigert das Selbstbewusstsein. Natürlich ist eine Produktion immer auch fächerübergreifender Unterricht." Für zwei Gym-Absolventinnen und ehemalige Darstellerinnen war das Theaterspiel in der Schule wohl auch ein Wegbereiter für ihren beruflichen Werdegang: Christina Scherrer und Anna Auzinger sind nach ihren professionellen Ausbildungen auf zahlreichen Bühnen zu sehen und zu hören.

Autorin: Carmen Wurm aus Rohrbach


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Vier Jungmathematiker aus dem Gymnasium ergatterten Stockerlplatz

Tips Region Rohrbach - Martina Gahleitner am 25.06.2019

Vier Jungmathematiker aus dem Gymnasium ergatterten Stockerlplatz
Das Gymnasium Rohrbach war bei der Mathematik-Olympiade vertreten (v.l.): vorne Laura Füssel und Martin Scharinger; hinten Annika Prüher, Hannah Manzenreiter, Prof. Wolfgang Wiesner und David Märzinger Foto: BG/BRG Rohrbach

ROHRBACH-BERG. Beim Regionalbewerb der Mathematik-Olympiade haben sich die Teilnehmer aus dem Rohrbacher Gymnasium sehr gut geschlagen: Vier Jungmathematiker gehören zu den Preisträgern.

62 Schüler aus Salzburg und Oberösterreich waren beim Junior-Regionalwettbewerb im Schloss Weinberg in Kefermarkt mit dabei. Darunter auch fünf Gymnasiasten aus Rohrbach, für die es sich ausgezahlt hat: Hannah Manzenreiter erreichte einen 1. Preis in ihrer Altersgruppe und landete damit unter den besten fünf Teilnehmern; Annika Prüher und David Märzinger erreichten einen 2. Preis; Martin Scharinger einen 3. Preis. Auch Laura Füssel schlug sich bei der Beantwortung der vier Aufgabenstellungen wacker.

Vertieftes Mathematik-Wissen

Rüstzeug für den Wettbewerb holten sich die Schüler bei einem speziellen Kurs mit Prof. Wolfgang Wiesner. Dabei konnten die Schüler ihr Wissen in interessanten Teilgebieten der Mathematik vertiefen, die im normalen Regelfach Mathematik zu kurz kommen. Darunter zählen Gleichungen und Ungleichungen ebenso, wie die Zahlentheorie, Kombinatorik und Geometrie und das Anwenden verschiedenster Beweismethoden und -techniken in allen Gebieten.


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Ultimate Frisbee: Rohrbacher Gym-Mannschaften hielten Profis ordentlich in Schach

Tips Region Rohrbach - Petra Hanner am 22.06.2019

ROHRBACH-BERG/ST. PÖLTEN. Drei Tage lang maßen sich die Schüler des BG/BRG Rohrbach bei den Bundesmeisterschaften im Ultimate Frisbee mit den besten Schulteams Österreichs in St. Pölten.

Obwohl viele der Gegner aktive Vereinsspieler oder Spieler österreichischer Nachwuchsteams waren, konnten sich die Teams des Rohrbacher Gymnasiums gut halten und forderten sehr starke Teams ordentlich.

So verlor das Mixed-Team der Oberstufe etwa nur hauchdünn mit 7 : 8 gegen den späteren Finalisten aus der Steiermark. Auch gegen andere Gegner wurden sehr passable Spiele gezeigt und im Endeffekt ergab das beim Platzierungsspiel am Freitag gegen Kärnten den sechsten Endrang.


Platz vier für Unterstufen-Team

Besser erging es der Mixed-Mannschaft der Unterstufe, die sich nach Siegen über die Meister aus Salzburg, Tirol und Wien bei den Platzierungsspielen am Freitag berechtigte Hoffnungen auf Platz drei machen durfte. Nach einer äußerst unglücklichen Niederlage gegen Wien wurde es dann der vierte Rang.

„Als Fazit bleibt: In sehr fairen Spielen durften wir uns mit den besten Spielern Österreichs messen und haben in diesen drei Tagen viel erlebt und gelernt. Das tolle Rahmenprogramm und die entspannte und freundschaftliche Atmosphäre auf den Spielfeldern machte den Ausflug nach St. Pölten zu einem sehr besonderen Erlebnis!“, sind sich die Rohrbacher Teilnehmer einig.


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Himmelwärts - Tausche Seele gegen Karriere

Tips Region Rohrbach - Seite 51 am 15.05.2019

ROHRBACH-BERG. „Ziehen Sie sich um, Fräulein Luise Steinthaler, denn Sie werden sich in allen Illustrierten sehen.“ Ein Mädchen möchte eine berühmte Sängerin werden, auch wenn sie ihre Seele dafür verkaufen muss.

Ödön von Horváths höllische Komödie mit ernstem Hintergrund „Himmelwärts“ feiert am 25. Mai im Theaterkeller des BG/BRG Rohrbach Premiere.
Die junge Luise Steinthaler hat eine einzigartige Stimme. Davon ist zumindest ihre Mutter überzeugt. Eigentlich sollte das Mädchen ja schon längst eine berühmte Sängerin sein. Nur leider gibt es da ein kleines Problem: Bisher hat sie es noch nicht einmal geschafft, auch nur eine einzige Einladung zum Vorsingen zu ergattern. Im Warten auf die große Chance stirbt die Mutter. Völlig unerwartet erhält Luise ein unmoralisches Angebot. Sie schließt einen Pakt mit dem Teufel. Denn was ist schon die ewige Seligkeit im Vergleich zu einer Karriere als Superstar.

Premiere:
Samstag, 25. Mai, 20 Uhr
Weitere Termine:
27., 28. Mai: 12 Uhr
29., 31. Mai, 1. Juni: 20 Uhr
Kellertheater BG/BRG Rohrbach
Eintritt: freiwillige Spenden, Reservierung: theater@brgrohrbach.at


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Sensation im Duell mit Volleyball-Giganten

OÖNachrichten am 23.04.2019

ROHRBACH-BERG. Rohrbacher Gymnasium war Überraschungsteam im Finalturnier der Schulvolleyball-Saison 2019


Als krasser Außenseiter eroberte Rohrbach die Bronzemedaille. Bild: PHOTO PLOHE

Den sensationellen dritten Platz erspielte sich das Gymnasium Rohrbach bei den Bundesmeisterschaften der Burschen in den UNIQA School Championships Volleyball der Unterstufe, die in der Stadthalle Steyr ausgetragen wurden.

Bereits die Qualifikation des Viertklässler-Teams aus Rohrbach über die Mühlviertel-Ausscheidung und Oberösterreichs Landesfinale war ein noch nie dagewesener Erfolg. Umso erfreulicher war es, als sich die Burschen aus dem Gymnasium mit ihrem Betreuer Marius Reiter auch im Bundesfinale von Spiel zu Spiel steigerten und sich als absolutes Überraschungsteam gegen die mit vielen Vereinsspielern gespickten Konkurrenzmannschaften bis in das Halbfinale kämpften. Nachdem sie sich dort den Favoriten und späteren Turniersiegern aus Wien geschlagen geben mussten, zeigten die Mühlviertler im kleinen Finale erneut, was in ihnen steckt: Sie bezwangen in einem spannenden Duell die Vertreter Salzburgs und erreichten den dritten Platz in diesem österreichweiten Kräftemessen.


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Sieg für zwei Informatik-Biber aus dem Gymnasium

Tips Region Rohrbach - Martina Gahleitner - Seite 6 am 03.01.2019

Hanna Manzenreiter und Philipp Keinberger holten beim Wettbewerb alle Punkte und damit den Sieg in der Österreichwertung ihrer Kategorie. Stolz darauf sind Informatiklehrerin Katharina Wagner und Gym-Direktor Nikolaus Stelzer. Foto: Fellhofer

ROHRBACH-BERG. Gleich zwei Schüler der Oberstufe des Rohrbacher Gymnasiums landeten österreichweit ex aequo auf dem ersten Platz beim Wettbewerb „Biber der Informatik“.

Hanna Manzenreiter und Philipp Keinberger besuchen das Wahlpflichtfach Informatik am BRG Rohrbach, das sich ganz offensichtlich auszahlt: Die beiden Gymnasiasten erreichten in der Kategorie Junior alle Punkte. Insgesamt nahmen 32.000 Schüler aus Österreich, aufgeteilt auf fünf Altersstufen von 13 bis 20 Jahren an dem Wettbewerb teil.
Digitale Grundbildung

Bereits ab der ersten Klasse werden die Schüler am Rohrbacher Gymnasium im Fach „Digitale Grundbildung“ in Informatik unterrichtet, in der Oberstufe gibt es in der fünften Klasse Informatik verpflichtend für alle und danach die vertiefende Ausbildung bis zur Maturaklasse für interessierte Schüler. „Somit ist eine solide Informatikausbildung über acht Jahre gewährleistet“, ist Direktor Nikolaus Stelzer überzeugt.
Tag der offenen Tür am 18. Jänner

Beim Tag der offenen Tür am 18. Jänner (ab 14 Uhr) kann man sich über das vielfältige Angebot der Schule informieren. Dazu gehören Laborunterricht sowie die Fächer Bewegung, Sport, Gesundheit oder Kunst und Literatur. Schüler der NMS, die an der Oberstufe interessiert sind, treffen sich um 15.30 Uhr vor dem Festsaal.


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TheoPrax-Team des BG/BRG Rohrbach erhielt Preis - Erfolgreiche Kooperation wurde ausgezeichnet

Rundschau Nr. 52 Seite 34 am 28.12.2018

Das Team des BG/BRG Rohrbach wurde bei der TheoPrax-Gala im Julius-Raab-Saal der Wirtschaftskammer OÖ ausgezeichnet.

Die Schüler Pius Huber, Jonas Pankratz und Julian Pühringer wurden, begleitet von einer Delegation des BG/BRG Rohrbach sowie von Ing. Johann und Daniela Kneidinger für ihr erfolgreiches Projekt „Mobilität der Zukunft“ mit dem TheoPrax-Preis in der Kategorie "Technik" prämiert.


Das Wahlpflichtfach TheoPrax wird am Gymnasium Rohrbach ab der 6. Klasse angeboten und es werden in diesem Fach gemeinsam mit Unternehmen der Region Projekte durchgeführt.


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Zwei Gym-Schüler teilen sich Informatik-Sieg

OÖNachrichten Mühlviertel - Thomas Fellhofer am 24.12.2018

ROHRBACH-BERG. Beim "Biber der Informatik" alle Punkte erreicht.

Direktor Nikolaus Stelzer und Katharina Wagner gratulierten ihren Musterschülern Philipp Keinberger und Hannah Manzenreiter. Bild: Fellhofer

Für Hannah Manzenreiter und Philipp Keinberger aus Rohrbach-Berg zahlte sich der Besuch des Wahlpflichtfaches Informatik am BRG Rohrbach ganz besonders aus: Die beiden Schüler der Oberstufe des Rohrbacher Gymnasiums landeten österreichweit ex aequo auf dem ersten Platz beim Wettbewerb "Biber der Informatik". Die beiden Gymnasiasten erreichten in der Kategorie Junior alle Punkte.

Insgesamt nahmen 32.000 Schüler aus Österreich, aufgeteilt in fünf Altersstufen von 13 bis 20 Jahren, an dem Wettbewerb teil. "Das ist schon wahnsinnig gut. Die Schüler mussten 18 Beispiele in 45 Minuten lösen. Fachlich hätten wir die Aufgaben sicher geschafft, aber in dieser Zeit", ist das Lehrer-Duo Katharina Wagner und Wolfgang Wiesner begeistert. Bereits ab der ersten Klasse werden die Schüler am Rohrbacher Gymnasium im Fach "Digitale Grundbildung" in Informatik unterrichtet, in der Oberstufe gibt es in der fünften Klasse Informatik verpflichtend für alle und danach die vertiefende Ausbildung bis zur Maturaklasse für interessierte Schüler. "Somit ist eine solide Informatikausbildung über acht Jahre gewährleistet", ist Direktor Nikolaus Stelzer überzeugt.


Tag der offenen Tür

Beim Tag der offenen Tür am 18. Jänner (ab 14 Uhr) kann man sich über das vielfältige Angebot der Schule informieren. Dazu gehören Laborunterricht sowie die Fächer Bewegung, Sport, Gesundheit oder Kunst und Literatur. Schüler der NMS, die an der Oberstufe interessiert sind, treffen sich um 15.30 Uhr vor dem Festsaal.


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TheoPrax-Preis für Mobilitätsprojekt aus dem Gymnasium

Tips Region Rohrbach - Martina Gahleitner am 27.11.2018

Die Gym-Schüler Pius Huber, Jonas Pankratz und Julian Pühringer gewannen für ihr Projekt mit BMW Kneidinger den TheoPrax-Preis. Foto: Andreas Maringer/eventfoto.at

ROHRBACH-BERG. Das Projekt „Mobilität der Zukunft“ brachte drei Schülern des Rohrbacher Gymnasiums den TheoPrax-Preis.

TheoPrax verbindet, wie der Name schon sagt, Theorie und Praxis und wird am Gymnasium Rohrbach ab der sechsten Klasse als Wahlpflichtfach angeboten. Dabei werden gemeinsam mit Unternehmen aus der Region Projekte durchgeführt. Pius Huber, Jonas Pankratz und Julian Pühringer haben mit dem Haslacher Autounternehmen BMW Kneidinger die Mobilität der Zukunft unter die Lupe genommen.

Für ihr Projekt konnten sie im Julius-Raab-Saal der Wirtschaftskammer OÖ gemeinsam mit Johann und Daniela Kneidinger und einer Delegation des BG/BRG Rohrbach den TheoPrax-Preis in der Kategorie Technik entgegennehmen.


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Brundibar – oder wie die Geschichte Schüler aus drei Ländern verbindet

Tips Region Rohrbach - Martina Gahleitner am 20.11.2018

ROHRBACH-BERG. Eine gemeinsame Vergangenheit teilen die Gymnasien in Rohrbach, Krumau in Tschechien und Untergriesbach in Bayern. An diese erinnert ein völkerverbindendes Projekt, bei dem sich die Schüler zwei Jahre lang vor allem mit der NS-Zeit beschäftigen. Krönender Abschluss  wird eine gemeinsame Opernproduktion sein.

Die Geschichte seit 1918 und die leidvollen Erfahrungen sind für alle drei Länder relevant. „Wir wollen mit dem Erasmus+-Projekt einen Beitrag zu einer Erinnerungskultur leisten, die uns und folgende Generationen vor ähnlichen Schicksalen in der Zukunft bewahren soll“, sagt Initiator Reinhold Neubauer vom Rohrbacher Gymnasium. „Für ein friedliches Europa müssen nationalistische und menschenverachtende Einstellungen überwunden werden.“ Die am Ende der zweijährigen Kooperation geplante Aufführung der Kinderoper „Brundibar“ soll ein Zeichen der Verbundenheit über Grenzen hinweg sein.

Den Holocaust überlebt

Zuvor finden Begegnungen mit der Vergangenheit und mit Zeitzeugen statt. Gerade erst gewannen die teilnehmenden Schüler der fünften Klassen des BG/BRG Rohrbach gemeinsam mit ihren 15- und 16-jährigen Kollegen aus Krumau und Untergriesbach einen Einblick in das Jüdische Wien. Sehr berührend war für sie das Gespräch mit Zeitzeugin Helga Pollak-Kinsky, die ins jüdische Ghetto Theresienstadt deportiert wurde und den Holocaust überlebt hat. Im Februar folgt die nächste Exkursion nach Nürnberg, zum „Ort der Täter“, besucht werden unter anderem auch Theresienstadt und Prag.

Prolog aus emotionalen Erfahrungen

„Nach diesen Exkursionen werden die Erlebnisse, Erfahrungen und Emotionen künstlerisch verarbeitet – in lyrischen Texten, Fotos, Videos, Liedern. Die Ergebnisse werden dann als Prolog für die Oper dramatisiert“, verrät Neubauer. Bei der ganzen Opernproduktion arbeiten die Schulen mit einem Profi zusammen: Regieassistent und Regisseur Rainer Vierlinger aus Haslach, selbst Absolvent des Gymnasiums in Rohrbach, wird die Inszenierung übernehmen. Außerdem ist das NordwaldKammerorchester unter der Leitung von Thomas Eckerstorfer beteiligt, das sich aus tschechischen und österreichischen Musikern zusammensetzt.

Gemeinsam kann man viel erreichen

Die Oper selbst wurde unzählige Mal in Theresienstadt aufgeführt. „Brundibar“ von Hans Krasa erzählt von zwei armen Geschwistern, die mit Hilfe der Kinder aus der Nachbarschaft einen Drehorgelmann vom Marktplatz vertreiben können. Gemeinsam kann man viel erreichen: Das ist die simple Botschaft dieser Kinderoper. Krasa hat erst während seiner Zeit in Theresienstadt den Nazibezug bemerkt und überlebende Mitwirkende aus Theresienstadt betonen, dass Brundibar für sie Hitler darstellte, den sie durch ihr Zusammenhalten verjagen konnten. Aufgeführt wird die Oper im Frühjahr 2020 an allen drei Schulen.


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